SUP – Aus Tradition wird Spaß für jeden

Immer heisst es: Stand Up Paddling (SUP) ist doch langweilig. Mit einem Brett und einem Paddel auf einem See rumtreiben ist doch öde. Doch wusstest du, dass dieses Brett und dieses Paddel noch viel mehr können?

Ruhig und ausgeglichen gleite ich auf dem Wasser mit Blick in die Ferne und doch so nah bei mir, wie schon lange nicht mehr! Stand Up Paddling (SUP) ist meine neue Liebe. Stehend, kniend, liegend. Du betrachtest das Ufer aus einer neuen Perspektive und konzentrierst dich auf dich und deine Bewegungen. Selten habe ich etwas erlebt, bei dem meine Gedanken so weit in die Ferne schweifen und doch so unglaublich nah bei mir selbst sind. SUP siehst du zur Zeit überall. Stars und Sternchen, Familien, junge und ältere Menschen stehen auf den Brettern und das hat auch einen Grund: Fast jeder kann es und du entscheidest, was es dir bringen soll. Entspannung oder Hochleistungssport. Alles ist möglich.

SUP Yoga

SUP Aloha – Ein Fleckchen Paradies in der Stadt

Schon lange habe ich diesen Sport beobachtet und verspürte die große Lust darauf es zu probieren. Ich bin nicht die größte Wasserratte und würde auf hoher See vermutlich nur überleben, weil ich wie Kate in Titanic auf einer Holztür liege, aber irgendetwas zog mich am SUP an. Da meine Weltreise erst im November startet, muss ich den Sommer irgendwie überbrücken und mir meine kleinen Reisen selbst suchen. So kam es, dass ich das SUP Aloha an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg besuchte. Ich betätigte eine Fahrradklingel am Tor und es öffnete sich die Tür ins Paradies. Hawaii im Ruhrgebiet hat sich sofort tief in mein Herz eingegraben. Heike und Roger betreiben den Hochzeit von Heike & Roger kleinen Ort mit viel Liebe und Aloha. Durchzogen von Details (Du weißt, ich liebe Details) und mit der Idee Altes zu Neuem zu machen, betreibt das Ehepaar, dass sich vor 8 Jahren am Strand auf den British Virgin Islands das Ja-Wort gegeben hat, einen Traum aus Sand, Wasser und Hang-Loose. Ich habe mich sofort unsterblich in diesen Ort verliebt. Das Tor ist mit Plastiktüten verkleidet, am Eingang begrüßt dich ein großes Aloha aus Kronkorken (wobei ich sogar mitgeholfen habe), Aschenbecher aus Getränkedosen und eine eigene Währung zeigen dir, wie wichtig dieser Ort für die beiden ist. Du kannst hier einen Einführungskurs machen, dir ein Board leihen, Yoga auf dem Board praktizieren, Touren über die Seen machen und dein eigenes Board einlagern. In ultra-entspannter Umgebung trinkst du abends mit den anderen SUPern ein Bierchen und beobachtest die Sonne, wenn sie sich zur Ruhe legt. Ein Traum! Mein Traum!

SUP Aloha in Duisburg

SUP Aloha

Ich möchte unbedingt auf seichten Gewässern SUPen probieren, um mich auf meiner Reise um die Welt in die Fluten zu stürzen und mich dabe sicherer zu fühlen. SUP hat seinen Ursprung bei den polynesischen Fischern und wurde erst dort und dann sich ausweitend Richtung Hawaii als Fortbewegungsmittel genutzt. Heute ist es ein weit verbreiteter Trend. Um mich wohler zu fühlen, setze ich mich mit diesem Sport intensiv auseinander. Sobald ich die Chance habe, gehe ich aufs Wasser. Üben zu fallen, üben aufzustehen, üben entspannt und ausgeglichen zu sein. Verrückt, aber genauso sollte man doch eigentlich auch leben. Aufstehen, wenn man fällt. Entspannt und gelassen sein, das Paddel in die Hand nehmen und kräftig gegen den Strom paddeln oder einfach mal ins kalte Wasser springen.

SUP – Spaß für jedermann

SUPBoards kannst Du mittlerweile an vielen Gewässern in Deutschland und der Welt leihen. Ob See, Fluß oder Meer. Du unterscheidest zwischen Inflatable- (aufblasbar) oder Hard-Board. Die Größe wählst du je nachdem was du planst: Surfen, längere Touren, einfach nur lustig mit der Familie paddeln oder um Fitness oder Yoga zu betreiben. Selten findest du gute Vereine, die dich bei deiner Suche nach dem perfekten Board beraten, so wie Heike und Roger von SUP Aloha. Die beiden vermarkten außerdem eigene Paddel mit einem kreativen und individuellen Design. Ein gut gewähltes Board, egal ob du es leihst oder kaufst, bringt dir den gewünschten Spaß. Und planst du wie ich,  irgendwann auf den MeYoga Dashamaeren der Welt zu paddeln, weißt du beim Verleih schon vorab, welches Board das optimale für dich ist. Ich selbst liebe zum Beispiel das Board von Starboard mit dem Design von Dashama Khona. (Und nein, ich mache hier keine Werbung und habe auch nichts davon, aber ich liebe es einfach). Ich habe meine Größe gefunden und natürlich (wie soll es anders bei uns Frauen sein) ist es wunderschön. Für dein Yoga Training gibt es sogar spezielle Yoga Boards die unter anderem auch mit einem Guckloch ausgestattet sind. So kannst du auf dem Meer treiben und die Unterwasserwelt beobachten. Deinen Wünschen und deinem Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt.

SUP – Ein echter Sport

SUP - Auf geht´sOft wird SUP belächelt als Mädchending. An dich, der lacht: Schau dir mal die Youtube Videos mit dem Suchbegriff „SUP Hawaii“ an. Und? Mädchending? Von wegen. SUP ist ein sehr effektives Muskeltraining, dass auch auf die Tiefenmuskulatur abzielt. Durch das ausbalancieren, trainierst du von den Zehen bis zu den Schultern sehr viele Partien mit nur einer Sportart. Laut einer Untersuchung des Hamburger Sportstudenten Jan Rosenthal stärkt SUP den Rumpf effektiver als Studio-Training. Hier sind es nicht nur die geraden Bauchmuskeln, die trainiert werden, sondern auch die schrägen Muskeln (Quelle: Fit for Fun).  Machst du das ganze auch noch auf dem Meer mit Wellengang, ist der Effekt noch größer. Ausserdem ist SUP ein gelenkschonender Sport, der von jeder Altersklasse betrieben werden kann. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man lernen muss entspannt auf dem Board zu stehen, damit es nicht zu anstrengend ist. Und so lernst du trotz der Bewegungsabläufe immer wieder Muskelpartien in den Beinen und im Nacken- und Schulterbereich zu entspannen.

Aloha Paddel

SUP – Wir sehen uns auf den Meeren der Welt

Ich möchte um die Welt SUPen. Egal wo ich auf meiner Weltreise bin: Wenn ich die Möglichkeit habe aufs Board zu SUP - Paddle Boardspringen, werde ich die Chance ergreifen. Ich habe eine tolle Sportart für mich entdeckt und will sie gar nicht mehr missen. Ich, die sehr wählerisch bei der Auswahl ihrer Sportarten ist, habe Spaß ohne das Gefühl aktiv Sport zu betreiben. Für mich perfekt. Ich habe mein kleines Paradies für die Sommermonate beim SUP Aloha gefunden und übe fleißig um mich sicher zu fühlen. Es gibt die einen Mutigen unter uns, die überall auf der Welt einfach mal ohne Vorkenntnisse tauchen oder surfen gehen. Ich gehöre aber zu denen, die gerne vorher wissen, was sie tun können, wenn die Welle sie vom Board wirft. Jedem kann ich nur empfehlen, einfach mal aufs Board zu steigen und es mal zu testen. Die Koordination und das Gleichgewicht zu testen und zu trainieren. Für mich habe ich eine Leidenschaft gefunden, die mich in vielen Formen glücklich macht!

Ich sende dir ganz viel Liebe mit Aloha und hoffe dich eines Tages auf den Brettern dieser Welt zu treffen.

Life is better in Boardshorts!

Hang loose und Mahalo! <3

SUP Hang-Loose

5 Responses

  1. 6 September 2016 at 10:57 am

    Hey Alex 🙂

    Richtig coooool, ich liebe Stand-Up-Paddling auch – obwohl ich es erst ein einziges Mal gemacht habe 😀

    Das war in Australien auf dem offenen Meer und echt nicht so easy bei Wellengang – genau genommen war es schon schwer genug, überhaupt auf dem Brett stehenzubleiben, haha. Damals hab ich mir vorgenommen, das nochmal in seichtem Gewässer zu testen… und irgendwie wieder vergessen.

    Danke als für die Erinnerung 😉

    Schöne Grüße,
    Caro

    • Alexandra
      Antworten
      6 September 2016 at 11:01 am

      Komm nach Duisburg Caro. Ist doch ein toller Grund mal herzukommen?! Dann fahren wir zusammen zu sup aloha.
      Ich hab es noch nicht auf dem Meer gemacht. Das ist dann der nächste Step. Freue mich total drauf. Liebe Grüße

      • 6 September 2016 at 11:09 am

        Gute Idee, aber hast du aktuell nicht noch ein Fußproblem? 😀 Ich bin ab dem 25. in Griechenland und wenn ich im November zurück bin, bist du sicher schon in der Welt unterwegs, oder? 😉
        Ich schreibe dir mal bei Faaacebook 😀

      • Alexandra
        6 September 2016 at 11:17 am

        Ich hab den Fuß gebrochen. Aber ich kann gerne mit dahin kommen. Nur aufs Wasser geht’s dann leider leider leider nicht.
        Ich bin ab dem 25.11 weg. Vielleicht kriegen wir es noch hin.

  2. 5 Oktober 2016 at 9:02 am

    Hallo Alexandra, ich finde deine Pläne mit der Weltreise sehr spannend. Und beim Stöbern in deinem Blog bin ich auf deinen SUP-Artikel gestolpert. Mich fasziniert diese Sportart auch. Ich gehöre allerdings eher zu der Fraktion, einfach mal machen ohne viel Vorkenntnisse. So habe ich letztes Wochenende versucht mich mit meinem wasserscheuen Hund an der Ostsee bei Sturm und Wellengang zwischen lauter Kitesurfern aufs Board zu stellen. Das Ergebnis habe ich in meinem Blog festgehalten: https://anwolf.wordpress.com/2016/10/04/bobby-und-das-meer-ein-wasserscheuer-hund-in-laboe/

    Ich wünsche dir alles Gute für deine Reise! Andrea

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