Wenn das System Dich am Leben hindert – Befreie Dich Deinen Träumen zuliebe!

Wir leben in einem perfekt geplanten System. Für unser Leben gibt es Abläufe, Regeln, Gesetze und Normen. Wir halten uns daran und jede Unebenheit auf diesem Weg bringt uns ins Schleudern. Macht uns Angst.  Es gibt die Sorte von Mensch, die sich in einem geordneten System am wohlsten fühlt und das ist auch gut so, solange diese Menschen glücklich sind und dieses Leben als erfüllend empfinden. Sie mögen das Gefühl von Nestwärme und Ordnung, von strikten Abläufen und planbaren Situationen. Und dann gibt es die andere Sorte Mensch. Zum Beispiel Reisende, wie wir. Und wenn wir einen Moment darüber nachdenken, was unser wirklicher Herzenswunsch ist, fragen wir uns, ob das mit diesem System vereinbar wäre? Sehr oft ist das nicht der Fall. Also vernachlässigen wir unsere Träume zu Gunsten des Systems. Zu Gunsten einer Ordnung die uns auferlegt wurde und die wir hinnehmen um keine Unruhe zu stiften.

Es ist vorgegeben, dass wir eine Ausbildung oder ein Studium bestreiten, dass wir heiraten, ein Haus bauen, Kinder bekommen. Und wenn unser Leben sich nicht so entwickelt wie es alle für uns geplant haben oder es unser Traum ist eine andere Art von Leben zu führen, ist es nicht konform mit dem System. Um jeglichen Ärger zu umgehen, beugen wir uns. Führen Beziehung die uns nicht glücklich machen, kaufen Häuser die wir uns nicht leisten können und diskutieren über Kindergartengebühren anstatt ein Café in Thailand zu leiten, für eine Surfschule auf Bali zu arbeiten oder einfach nur in einem Van zu Leben, mit dem man die Welt bereist. Aber jeder Ausbruchsversuch führt zu Diskussionen, zu unangenehmen Situationen und Rechtfertigungen für die uns die Kraft fehlt. Das jemand mit Absicht sich für ein anderes Leben entscheidet, klingt wie eine Absurdität überdimensionalen Ausmaßes.

Where the magic happens

Als ich meiner Familie mitteilte, dass ich meinen Job kündigen werde, meine Wohnung aufgeben und alle meine Sachen verkaufen will, habe ich genau dies erfahren dürfen. Ich argumentierte, dass mir das Leben so wie es ist nicht reicht und ich mehr sehen und mehr erleben möchte. Eine Aussage dazu blieb mir anschließend in Gedanken: „95% der Menschen leben aber so.“ Ja genau: Und ich wette, dass mehr als die Hälfte dabei nicht tut, was sie wirklich erfüllt. Und wer weiß, ob wir nicht vielleicht zu den 5% zählen, die anders leben wollen. Nur weil das System unser Leben so geformt hat wie es die Gesellschaft verlangt, heisst es doch nicht gleichzeitig, dass es so sein muss und das es für uns so richtig ist. Das es unsere Bestimmung ist. Haben wir nicht den freien Willen zu entscheiden wie unser Leben aussehen soll? Haben wir nicht die Möglichkeit unserem inneren Feuer nachzugehen und unser Leben mit unseren Leidenschaften zu füllen?

Wir haben uns so sehr an das System gewöhnt, sind damit aufgewachsen und haben es akzeptiert, dass uns alles „Unnormale“ Angst macht. Und so fällt sehr oft der Satz: „Wow, sowas machst Du? Das würde ich auch so gerne tun, aber ich hätte nie den Mut dazu.“ Warum benutzt Du das Wort Mut in diesem Satz und sagst nicht wie es tatsächlich heißen muss? DU HAST ANGST! Angst das System zu verlassen, das Netz was Dich auffängt, die Sicherheiten in denen Du Dich wiegst. Ja wir haben Angst. Auch ich habe mal Angst! Es wird uns von klein auf beigebracht. Hab Angst um Deine Gesundheit, Angst um Dein Hab und Gut, hab Angst vor dem bösen Fremden. Und so steht diese Angst zwischen uns und unserem Traum. Natürlich können wir es nicht pauschalisieren. Es gibt garantiert eine Vielzahl von Träumen, die wir verfolgen können, während wir uns sicher im System wiegen. Aber dann gibt es noch diese besondere Art von Traum, der bei der Verwirklichung an unserer Welt rüttelt.

Life begins at the end of your comfort zone

Lesen wir nicht alle gerne die netten Sprüche in den Netzwerken? „Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone“. Ist das Ende der Komfortzone nicht für einige von uns auch das Ende des Systems? Der Ausstieg daraus und die Entscheidung für ein Leben ausserhalb dieses Systems? Das Ende der Angst vor dem Verlust unserer Sicherheiten? Was ist, wenn uns klar wird, dass es keine Sicherheiten im Leben gibt? Dass unsere Angst unbegründet ist? Dass wir immer wieder ins System zurückkehren können wenn wir feststellen, dass es keine gute Entscheidung war oder wir das System sogar vermissen.

Stell Dir Dein Leben in 20 Jahren vor und stell Dir vor nie das System verlassen zu haben, obwohl das Verlangen nach mehr in dir lodert. Nicht einen kleinen Schritt heraus. Nicht einmal Deinen Traum gelebt zu haben, nicht mal für einen kurzen Moment. Stell Dir vor morgens auf dem Rand deines Bettes in Deinem noch nicht abbezahlen Haus neben Deinem lieblosen Partner  zu sitzen und von einem einzigen Gedanken geplagt zu sein: Du hast es nie versucht! Du weißt nicht ob es nicht eventuell hätte doch klappen können. Bereust Du es? Ja verdammt! Ich gebe Dir die Hand drauf, dass Du es bereuen wirst. Denn was hast Du heute zu verlieren? Einen Job? Lachhaft. Wenn die Firma bankrott geht, verpufft Deine Sicherheit ohne einen Wimpernschlag. Deine Wohnung? Du Träumer. Verkauft und Du sitzt auf der Strasse. Und was noch? Ach Dir fällt nichts mehr ein? Sollte Dir was einfallen, schreib mir. Ich bin auf Deine Ausrede gespannt. Denn im Endeffekt sind es nur Ausreden. Willst Du einen Traum wirklich leben, wirst Du alles dafür tun damit er wahr wird. Du wirst kämpfen wie ein Löwe, denn das schlimmste Gefühl wird nicht sein zu scheitern, sondern es nie versucht zu haben. Keine Sorge: Wenn all Deine Pläne nicht aufgehen, wird das System immer noch bestehen. Darauf gebe ich Dir mein Wort. Dir musst Dir nur eine Frage beantworten, wenn Dein Traum keinen Platz im System hat: Wofür entscheidest Du Dich?

Riskier es!Du hast nichtszu verlieren!

Oft fehlt uns nur ein Fünkchen Mut oder ein paar aufmunternde Worte um wach zu werden und aufzustehen. Manchmal zögern wir und verrennen uns in Ausreden. Aber ab und zu kommt dieser Moment in dem wir feststellen, dass es gar nicht so schwer ist wie wir immer dachten. Ich möchte niemanden dazu animieren das System zu verlassen, wenn man sich darin wohl fühlt. Genauso wenig möchte ich Kritik an diesem System üben, denn oft können wir uns glücklich schätzen es zu haben. Ich appelliere an all die Träumer und die bunten Vögel da draußen. An die, die es gerne wären. An die von euch, die gerne wollen, aber Gründe dagegen suchen. An euch verrückte Seelen und heimliche Abenteurer: Lebt eure Träume, denn ihr habt nur ein Leben! So schnell es euch geschenkt wurde, so schnell kann es euch wieder genommen werden! Live life to the fullest!!

27 Responses

  1. 25 Mai 2016 at 12:11 pm

    Sehr toller Artikel!
    Dazu fällt mir auch noch was ein: „Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“ – und das alles am Ende eines stressigen Tages in unserem gehassten Job, denn man gönnt sich ja sonst nichts…

    • Alexandra
      Antworten
      25 Mai 2016 at 1:53 pm

      Absolut Deiner Meinung Nina! Und seitdem ich dieses ganze Zeug verkaufe, fühle ich mich immer leichter! Danke für Deinen Kommentar! 🙂

  2. 25 Mai 2016 at 1:48 pm

    Liebe Alex,
    vielen vielen Dank für diese Zeilen. Ich hadere seit einigen Tagen oder eher Wochen (sind es nciht sogar schon Monate..?) daran, ob ich meinen Träumen und inneren Überzeugungen vertrauen und eben diesen anderen Weg gehen soll, nach dem so vieles in mir schreit. Durch Texte wie diese werde ich immer mutiger und werde den Absprung hoffentlich demnächst schaffen.
    Schreib bitte weiter so ehrlich und inspirierend.
    Anna

    • Alexandra
      Antworten
      25 Mai 2016 at 1:54 pm

      Sehr gerne Anna und lieben Dank für Deinen Kommentar! Wenn Du noch ein paar Worte Mut brauchst, meld Dich! Ich weiß, dass sowas immer helfen kann. Und ich bin davon überzeugt, dass Du es schaffen wirst. Am Ende kannst Du immer stolz sagen, dass Du es versucht hast. Egal wie es ausgeht! Liebe Grüße

  3. 25 Mai 2016 at 3:12 pm

    YES!!! Ein wunderbarer Text! Danke dafür, davon brauchen wir mehr 🙂 Ich schreibe gerade an einem Artikel darüber, der Kunst mehr Raum in meinem Leben zu geben – Kunst ist brotlos, wie es so schön heißt, sie passt nicht gut zu Altersvorsorge, Bausparvertrag und Karriereleiter. Aber genau, wie du sagst: Es lohnt sich, seinem Traum nachzugehen! Nur, weil soundsoviele Menschen es nicht tun, ist es kein Grund, es selbst nicht zu wagen. Liebe Grüße! Kea

    • Alexandra
      Antworten
      26 Mai 2016 at 6:56 pm

      Hey liebe Kea, ja absolut. Wir benötigen Geld um zu leben, aber wenn wir etwas mit Leidenschaft machen, ist es ok auch mal weniger zu verdienen solange wir etwas machen, was uns erfüllt. Genauso sehe ich das mittlerweile auch. Danke für das Kompliment zu meinem Artikel!! <3

  4. 25 Mai 2016 at 4:22 pm

    So ein schöner Artikel, habe Deinen Blog eben erst entdeckt und mir gefällt wie Du schreibst – geht direkt rein! Oft denke ich genauso wie Du und kleine mutige Teilerfolge werden erzielt… Dann kommt wieder eine Phase, wo das „System“ stärker zupackt und man wieder mehr mitspielt. Eine der schönsten Phasen meines Lebens waren 5 Monate ohne Job, ohne Geld, ohne Plan. 🙂 Die pure FREIheit und Abenteuer-Laune… und da spürte ich ein so tiefes Vertrauen ins Leben, war angst- und sorgenfrei! MEHR als jetzt, wo ich wieder relativ gesehen drinhäng im System (mit Fixjob und „Plan“) 😉 Ich glaube daran, dass das Leben uns trägt, wenn wir vertrauen und loslassen. Wir können eh nichts kontrollieren, egal wie sehr wir es versuchen… Werde Deinem Blog folgen, er ist sehr schön! 🙂

    • Alexandra
      Antworten
      26 Mai 2016 at 7:00 pm

      Hey Katharina, danke für deinen lieben Kommentar. Das bedeutet mir echt viel. Du hast völlig recht: Wir bilden uns immer ein alles zu kontrollieren, aber im Endeffekt können wir das garnicht. Wir müssen einfach vertrauen und unseren Flow finden. Letztens meinte eine Freundin die auch gerade einfach alles aufgegeben hat und ins Ausland gegangen ist: Alex ich glaube so fühlt sich Freiheit an. Das habe ich vorher noch garnicht so gesehen. Aber ja… So muss es sich anfühlen 🙂 Liebe Dank und ganz viel flow wünsche ich Dir…

  5. Nadja
    Antworten
    25 Mai 2016 at 8:22 pm

    Hallo Alex. …Der Artikel ist grossartig….Vielen dank hierfür
    Darf ich fragen wie dein weg nun aussieht. ? Ist es so wie du dir gewünscht hast oder vielleicht noch besser. ?
    Viele liebe grüsse
    Nadja

    • Alexandra
      Antworten
      26 Mai 2016 at 7:04 pm

      Hallo liebe Nadja, meine Reise startet ja erst im November. Aktuell verkaufe ich mein komplettes Hab und Gut und ich muss gestehen, dass es sich unfassbar gut und befreiend anfühlt. Es macht mich glücklich dem Konsum den Rücken zu kehren und meine Reisekasse zu füllen. Wenn ich jetzt daran denke, dass in sechs Monaten mein gesamter Besitz in einen Rucksack passt, bin ich voller Vorfreude. Auch war es ein tolles meinem Arbeitgeber von meinen Plänen zu berichten. Ich werde bald keinen Job mehr haben, aber es macht mir keine Angst. Das ist ein verrücktes Gefühl! Das ist bisher schon die beste Entscheidung meines Lebens. Nochmals danke für Dein Kompliment!! Liebe Grüße

  6. Bridgette
    Antworten
    25 Mai 2016 at 9:07 pm

    LIebe Alex,

    danke für deinen Enthusiasmus!!!!Es stimmt, es stimmt, jedes Wort…ich habe es auch so erfahren und war vier Jahre lange auf Pilgerreise in England mit einem Koffer…ohne Netz und doppelten Boden…ich habe viele Abenteuer erlebt, war nie krank, hatte immer ein Bett und genug zu essen und wurde von innen heraus geführt. Ich habe gelernt dieser Führung zu vertrauen und zu wissen, dass immer alles da ist was ich brauche…wenn ich mitten durch die Angst gehe, sie umarme und dann entspanne und sage, „ok, Gott mach du :-)“

    ..seit ich wieder zurück in Deutschland bin (seit ca. einem Jahr) und „versuche“ wieder mit dem System zurechtzukommen geht es bergab mit mir…ich werde häufiger krank…mein Vertrauen ist gesunken…meine Stimmung und ich glaube ich brauch(t)e noch einmal so eine richtige Rosskur hier um dann wieder und endgültig ganz loszulassen von dem „Alten“, das sowieso von der Erde verschwinden wird…da kommt mir dein Artikel gerade recht!!!….wobei ich glaube, dass unsere Zukunft und Träume langfristig und nachhaltig sich am Besten in Gemeinschaft verwirklichen lassen…und die suche ich noch oder werde sie gründen…
    Dir wünsche ich weiterhin eine gute Vorbereitungszeit, viel Spaß beim Loslassen und Freude beim Inspirieren und alle Leserinnen hier Mut und Entschlossenheit, zur rechten Zeit…denn auf die kommt es auch an…wir können uns sollten nicht daran ziehen….

    Beste Grüße, Bridgette

    • Alexandra
      Antworten
      26 Mai 2016 at 7:10 pm

      Liebe Bridgette, im Grunde geht es doch einfach ums Vertrauen ins Leben. Egal wie wir es nennen, Gott, Buddha, Allah, Universum. Wir müssen darauf vertrauen und das ist ein schöne Gefühl. Ich habe auch endlich dieses Vertrauen gefunden. In mich, in etwas größeres und daran, dass alles gut gehen wird, daran dass ich nicht alleine gelassen werde.
      4 Jahre Pilgern. Das klingt wunderbar. Danke für Deinen lieben Kommentar und ich gebe Dir Recht: Gemeinschaft ist heutzutage unfassbar wichtig. Danke vielmals und allerliebste Grüße

  7. 27 Mai 2016 at 7:40 am

    Liebe Alex,
    dein Artikel spricht mir aus der Seele. Von Grund auf.

    Das Problem ist unsere Gesellschaft, die eine Leistungs- und vor allem Kapitalgesellschaft ist. Ohne Erfolg und Geld (und Macht) ist man nichts. Ist das so? Nein. Eine Bekannte meinte letztlich, als ich auf FB ein Video zu unserem Bildungssystem (da fängt das Dilemma nämlich schon an. Die Grundsteine für das System werden hier gelegt und gelebt) gepostet habe, dass wenn nichts „von innen“ (eines jeden selbst) kommt, dann „das außen“=das System herhalten muss. Wie wahr!

    Ich möchte sagen, dass dieses System, unsere Art zu leben und unsere sozialen Strukturen, keine schlechtes ist. Tausende Menschen kommen gerade deswegen zu uns. Doch auch ich fühle mich hier völlig falsch. Mit hier meine ich nicht unser Land, sondern unser System, da mache ich einen Unterschied. Ich mag Deutschland. Es ist in dem Sinne nicht schlecht zu mir. Aber ich falle mit meiner Einstellung zum Leben raus aus der „Norm“. Dafür muss ich nicht reisen und mein Hab und Gut verkaufen (was ich super von dir finde. Es wird dir so viel geben!). Ich möchte hier leben. Aber wer sagt, dass ich einen 40-Stunden-Job annehmen muss, weil das ja normal ist, wenn man keine Kinder hat. Wie du schon sagst, weil das 95% aller Menschen hier machen. Weil es „normal“ ist. Die Definition von „normal“ ist laut Duden „der Norm entsprechend, vorschriftsmäßig“. Aha. Und wer bestimmt die? Unsere Gesellschaft, die Politik, Gruppen von Menschen, die ich nicht kenne. Ich für meinen Teil habe entschieden, so lange ich nicht gegen geltendes Gesetz verstoße (daran muss man sich in jedem Land halten, sonst hat man einfach ein Problem…) habe ich meine eigene Norm. Und die besagt: Für mich besteht das Leben NICHT aus Arbeiten (damit meine ich eine schöne solide Anstellung mit der alles geregelt ist, wie die meisten Menschen es mögen), sondern aus LEBEN. Ich arbeite gerne, es ist nicht so, dass ich nichts tun will. Wie schrecklich. Aber bitte an Dingen die MICH weiterbringen und nicht irgendeinen Chef oder Vorstand eines Unternehmens.

    Und damit schließe ich den Kreis zu deinem Artikel. Wenn dieses Land endlich erkennt, dass Arbeiten nur dazu dient um Leben zu können und wir uns dadurch alle mal nicht so ernst nehmen würden und ständig denken, wir müssen die Welt retten, wäre das Leben an sich schon leichter. Dann würden die Menschen vielleicht eher das tun, was ihr Herz ihnen sagt und nicht, was die Kapitalisten und Geldhaie = das System ihnen vorgeben.

    Mein Leben ist gerade sowas von nicht im System und trotzdem in Deutschland. Davon werde ich mich auch nicht mehr abbringen lassen. Egal, welche Konsquenzen das für mich hat. Geld und Macht sind das was mir am wenigsten wichtg sind. Was bringt es dir, das zu haben, aber keine Freunde und Familie zu haben, keine Liebe in dem was du bist und in dem was du gibst zu verspüren und das schlimmste, vielleicht sogar krank zu sein? Unsere Gesundheit nehmen wir jeden Tag als gegeben hin. Sie alleine ist unser Kapital. Und nicht das Geld. Mit diesem Gedanken sollte jeder morgens wach werden und in den Tag starten. Dann wären wir wieder näher an Gemeinschaft und einem miteinander dran, als uns das System jemals zusammenbringen könnte.

    Sorry für den Roman, aber all diese Gedanken sprudelten nun einfach so heraus aus mir bei deinem Artikel. Vielleicht sollte ich auch mal einen Blogbeitrag dazu schreiben…

    Allerbeste Grüße
    Daniela

    • Alexandra
      Antworten
      27 Mai 2016 at 8:10 am

      Wow Daniela, danke für Deine tollen Worte. Ich bin begeistert.
      Ich gebe Dir vollkommen Recht: Um einen Traum zu leben, muss man nicht alles weggeben und weggehen. Wir haben ja alle unterschiedliche Träume. Ich denke auch, dass bereits die Selbstständigkeit oder einfach nur die Umstrukturieung des Lebens viel verändert. Auch im Inneren. Natürlich kritisiere ich das System, aber es gibt genauso gute Seiten daran, die uns als Europäer viele Vorteile verschaffen. Deutschland ist ein wunderschönes und landschaftlich reizvolles Land. Ich selbst benötige aber die Herausforderung. Ich bin süchtig nach mehr. Wer weiß, vielleicht stelle ich am Ende doch fest, dass hier meien Heimat ist.
      Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, gutes Karma und unfassbar viel Spaß beim realisieren deines Traumes. Ich werde es weiter verfolgen und bin gespannt, was noch so kommt! Lieben Dank für Deinen tollen Kommentar und für´s Teilen!! Allerliebste Grüße

      • 28 Mai 2016 at 9:27 pm

        Na da bin ich aber beruhigt, dass dir mein Kommentar nicht zu viel war. Ich war selbst ganz erschrocken, dass da auf einmal so viel Text stand.

        Das wird eine ganz toll Herausforderung für dich und du wirst sehr daran wachsen. Ich freue mich für dich. Es ist ein toller Schritt, den du gehst.

        Bis bald!

  8. 7 Juni 2016 at 3:54 pm

    WOW Alex!!!
    Ein wahnsinnig schöner Artikel.
    Ich wünsche dir viel Spaß und Erfahrungen auf deiner Reise.
    Liebe Grüße
    Leo

    • Alexandra
      Antworten
      8 Juni 2016 at 1:35 pm

      Danke vielmals lieber Leo!!
      Liebe Grüße zurück…

  9. 9 Juni 2016 at 7:46 am

    Wow – super Text und widerspiegelt absolut meine jetzigen Gedanken!
    Ich bin auch immer so eine Person, die gerne alles anders macht und nicht unbedingt nach den konformen Regeln leben will und da stößt man sehr sehr oft auf Leute, die das einfach nicht verstehen (wollen) bzw dann sagen „Du bist ja nur zu faul, zu arbeiten. Deine Eltern haben so viel für dich getan und waren immer fleißig und du bist jetzt so faul“
    Ich habe eine gute Ausbildung und wenn ich mir jetzt überlegen würde, einen anderen Weg einzuschlagen, kommt von der Familie nur Unverständnis „wofür hast du dann so lange und sowas tolles studiert?“
    Naja, mal sehen – vielleicht erfüll ich mir sehr bald einen großen Traum von mir, den ich fast aufgegeben hätte und das macht mich sehr happy 🙂
    Und um ehrlich zu sein: Wenn ich mal älter bin, will ich auch gern mal einen festen Standort und Job haben und das klassische Leben leben, aber jetzt würd ich gern einfach mal das Leben leben, um nicht später mal zu sagen „hätt ich das doch nur gemacht als ich noch keine Familie hatte“

    • Alexandra
      Antworten
      10 Juni 2016 at 1:04 pm

      Ich kenne das so gut. Leider ist es für viele nicht verständlich, dass der normale Weg für einen selbst eventuell nicht normal ist. Und wenn Du nicht normal bis, stimmt was nicht. Ich habe Wirtschaft studiert und hab es privat bezahlt. Nun kann keiner verstehen, dass ich das sausen lasse… Aber nicht aufhören zu kämpfen. Es gibt viele wie uns 🙂

  10. 10 Juni 2016 at 6:16 pm

    Hallo Alex,
    einen wunderbaren Artikel hast du da geschrieben, der mir aus der Seele spricht. In 20 Jahren werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben, sondern nur das, was wir nicht getan haben.
    Ich hatte das Glück, dass mein Umfeld sehr positiv auf unsere Weltreise-Pläne reagiert hat, aber vielleicht auch, weil wir uns von Beginn die Rückkehr in das „System“ offen gehalten haben. Aber du hast Recht; Viele Menschen sprechen von Mut einen solchen Trip zu machen, aber die wenigsten gestehen sich ihre eigene Angst ein.
    Ich wünsche dir jedenfalls schon einmal alles Gute für deine gar nicht mal so ferne Weltreise. Die Zeit bis dahin vergeht echt schneller, als man denkt. Ich werde auf jeden Fall hin und wieder mal vorbeischauen 🙂

    Liebe Grüße
    Chris

    • Alexandra
      Antworten
      11 Juni 2016 at 8:34 am

      Danke vielmals, Chris. Ich weiß auch nicht was passieren wird. Ob ich nach einem Monat heulend wieder ankommen werde oder für immer wegbleube. Es ist alles möglich und diese neue Freiheit fühlt sich unglaublich an. Sie ist bereits schon der Beginn einer wundervollen Zeit. Egal wie lang diese dauert. Immer toll Gleichgesinnte zu treffen. Vielleicht auch mal irgendwo auf der anderen Seite der Welt auf ein Bierchen. Ich wünsche euch eine weiterhin tolle Reise, egal wo sie hinführt. Alles Liebe

  11. Mario
    Antworten
    27 Februar 2017 at 9:31 am

    Ich stehe gerade vor einer sehr schwierigen Entscheidung:
    ob ich eine Ausbildung anfange (die noch dazu in einem Bereich ist, der mir Spaß macht, nämlich als Erzieher) oder ob ich ein Herzensprojekt angehe, das keine Sicherheiten bietet, das aber ein großer Traum ist.

    Es spricht vieles für Erzieher (nicht nur die Sicherheit), und das macht die Entscheidung so schwer.

    • Alexandra
      Antworten
      10 März 2017 at 12:40 am

      Das kenne ich nur zu gut. Aber manchmal kann man solche Dinge auch kombinieren oder muss überlegen, ob man nicht die Arschbacken zusammenkneift und erstmal beides parallel probiert. Aber das kriegst du schon raus. Dein Bauch ist immer ein guter Ratgeber. Liebe Grüße

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